Kluge Umsetzung
Die Maschine steht im Technikraum auf einem übergrossen Betonfundament. Bei einem zukünftigen Ersatz in 15-20 Jahren fände somit auch eine grössere, schwerere Maschine Platz. Die neue Anlage versorgt nicht nur den «Schützengarten», sondern auch das unsanierte Nachbargebäude mit Raumwärme und Warmwasser. Das Nachbargebäude, das derzeit von der Gemeinde als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, will die Genossenschaft «Anders Wohnen» mittelfristig ebenfalls sanieren.
Wegen der kommunalen Auflagen legte man beim Projekt grossen Wert auf besonders gute Schallwerte. Erreicht wird dies mit Kulissenschalldämpfern in den Luftkanälen. Zwischen den alten Eingangstüren auf der Rückseite des Gebäudes befindet sich ein neuer Betonschacht. Durch ihn wird die Luft angesaugt und zur Wärmepumpe geführt. Hier gibt die Luft einen Teil ihrer enthaltenen Wärme ab und wird auf die Vorderseite des Gebäudes geführt. Durch ein Wetterschutzgitter in der strassenseitigen Fassade wird die Luft wieder ausgeblasen. Eine akustisch ideale Lösung – im Verkehrslärm geht das Geräusch vollständig unter, und sämtliche Abstände zu Nachbarparzellen können problemlos eingehalten werden.